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Diese gedicht finde ich total schlimm. ich finde es bringt einen so richtig zum nachdenken!!!

Aber es ist nicht so schlimm ...
Fühle mich nicht wohl,
mag mich nicht besonders,
finde mich zu dick, nur ein bisschen.
Will mich verändern,
will Anerkennung,
vielleicht auch Aufmerksamkeit.
Aber es ist nicht so schlimm.

Fühle mich schwach,
schwindlig,
die Hose rutscht, nur ein bisschen.
Habe Angst zu versagen,
will es beweisen,
will zeigen, dass ich etwas kann.
Zweifle an mir, immer.
Aber es ist nicht so schlimm.

Fühle mich wertlos, alleine.
Hasse meinen Körper,
komme nicht mehr klar mit mir.
Die Haare fallen aus, nur ein bisschen.
Mir ist kalt, immer.
Denke nur ans Essen,
stehe täglich auf der Waage,
aber wer tut das nicht.
Es ist nicht so schlimm.

Fühle mich kraftlos, ausgelaugt
Ertrage mich nicht mehr,
kann meinen Körper nicht mehr sehen.
Fühle mich fett und aufgebläht,
mein Magen schmerzt
von den Tabletten,
die Beine von Laufen.
Und mein Hals, der schmerzt auch.
Aber es ist nicht so schlimm...

Fühle mich kaputt, zerrissen.
Sehe in den Spiegel,
und sehe nichts.
Habe mich selbst verloren.
Stört mich nicht,
bilde es mir ja doch nur ein.
Mir geht es gut, lasst mich in Ruhe.
Ich schaff das schon, irgendwann.
Es ist alles ok.
Es ist nicht so schlimm.

Habe keine Gefühle mehr,
habe sie tief versteckt.
Setze meine Maske auf, jeden Tag.
Schminke mir ein Lächeln ins Gesicht,
Spiele mein Theaterstück,
mein Leben,
spiele es euch allen vor,
so perfekt, so undurchschaubar.
Mein Herz fest verschlossen,
meine Augen ausdruckslos.
Fragt nicht.
Es ist nicht so schlimm.

Verliere den Verstand,
werde verrückt, nur ein bisschen.
Habe Angst vor mir selbst,
weiß nicht mehr, wer das ist, ich.
Habe mich selbst belogen,
mir etwas vorgespielt,
oder...bilde es mir nur ein.
Und in Wirklichkeit geht es mir gut,
und ich mach alles viel schlimmer als es ist.
Dabei...ist es nicht so schlimm...

Mein Herz schlägt unregelmäßig,
mein Körper zerbricht, und schreit,
doch ich höre es nicht.
Bilde es mir ja doch nur ein.
Meine Lippen sind trocken,
meine Finger blau.
Mir wird schwarz vor Augen,
ich breche zusammen, ein bisschen.
Geschändeter Körper,
von Narben übersäht.
Alte Wunden platzen auf,
und doch, ist es nicht so schlimm.

Kann meinen Körper kaum aufrecht halten,
kann kaum stehen, kaum gehen.
Mein Kopf pocht,
Mein Herz sticht.
Nein, das ist nicht wahr.
Ich bilde es mir nur ein.
Es geht mir gut.
Es ist alles nicht so schlimm.
Und ich falle um.

Schwerelos, frei,
ich habe es geschafft.
Blicke von oben auf die Welt hinab.
Ein Sarg, ein Kreuz, ein Grabstein.
Die Menschen weinen.
Fragen sich nach dem Warum.
Wie konnte es nur so weit kommen.
Es ging ihr doch gut.
Sie war doch so fröhlich, so perfekt.
Sie hatte doch alles, was sie wollte.
Sie hat es doch immer wieder gesagt,
es war doch alles in Ordnung...
Es war doch gar nicht so schlimm.
Es war doch gar nicht so schlimm,
sagen sie, als sie die Blumen ins Grab werfen.



Jeden Tag

Jeder Tag ein neuer Kampf,
jeder Tag das gleiche Ziel,
jeder Tag die gleiche Qual,
jeder Tag die Enttäuschung.

Immer so tun als ob,
immer sagen: es wird schon gehn,
immer denken: ich hör auf,
immer lenken,
immer Berg auf.

Niemals nachgeben,
niemals weinen,
niemals ducken,
niemals verletzlich sein.

Aber:
Jetzt hört mal zu,
meine Batterien sind leer,
ich kann nicht mehr.
Ich bin ein Mensch voll Fleisch und Blut,
und mir geht es gar nicht gut.

Ich weiß was ihr denkt ,
ich weiß was ihr sagt......
aber kommt doch einmal mit in meine Welt,
fühlt wie ich und denkt wie ich,
macht doch einmal einen Tag mit,
aber geht allein,
denn freiwillig komm ich nicht mehr mit.


Du verfolgst mich nun schon seit Jahren,
lässt mich nicht los,
mchste mich kaputt!
Am Anfang konnt` ich`s nicht einmal wagen
dich zu hassen oder far tod zu wünschen,
aber jetzt machst du allen um mich herum
Angst und Sorgen!
Nur DU fühlst dich noch geborgen!

Du ruinierst mein Leben nun schon seit Jahren,
lässt mich nicht lachen,
zertörst all meine Sachen, die ich mal machen WOLLTE.

Ich sitze alleine NUR MIT DIR in diesem
einsamen, schwarzen Loch
und DOCH
gebe ich nicht auf DEINEM
Verlangen nach MEINEM Leben nachzugehen und
TROTZ ALLEDEM
frag` ich mich jeden Abend, wenn ich den Tag noch einmal durchlebe........
wann ich dich endlich aufgebe........
und wieder lebe!?!

Man fühlt sich stark und sicher und das wichtigste man wird geliebt! Doch dann?

Dann geht die große Liebe in Zwei! Man fängt an sich Gedanken zu machen! Immerwieder kommt man nur zu dem Entschluß: Fett! Fett! Fett! Fett!

Die erste kleine Träne seit langem kullert über mein Gesicht. Aber was ist passiert? Meine Stärke, meine Selbstsicherheit? Alles fort und alles was bleibt ist dieser Schmerz und das unsättliche Schreien meines Magens. Er wird gefüllt. Immer mehr und ohne Ende.

Diät! Diät! werde ich von meinem Gehirn erinnert! und dann kommt mir automatisch alles wieder hoch! Was ist nur mit mir passiert? Hat mein Leben den überhaupt noch einen Sinn? Immerwieder versuche ich mir einzureden, daß ich stark sein muss.

Aber vergebens!

Endstation

Vorbei...
gehasst, verdammt aus aller Welt
von allen Menschen
gehasst, verabscheut und verachtet...
was ist bloß los mit dir...?
wer bin ich?
was bin ich?
sehe ich mich denn überhaupt noch?
der Spiegel meiner tiefen Seele ist schon längst in zwei gesplittet...
Hass kann ich nicht ertragen
fange an zu essen
zu fressen
zu kotzen
meine Haut...sie flucht
weil ich den Tag wieder nicht geschafft habe
ich verabscheue mich so sehr
ich hasse alles um mich herum
ich hasse mich
hasse die Menschen die mir begegnen
Mein essen und die Art wie ich mich dabei Verhalte
hasse ich Abgrundtief
ich versinke in meiner Welt
ganz alleingelassen
vertiefe mich in meiner Welt
suche nach dem etwas
suche nach mir
doch bis jetzt habe ich es nicht geschafft, dass
zu finden was mich befriedigt hat...
Menschen habe mich zusehr verletzt und enttäuscht....
Mein essen ist zugleich mein Leben
es hat mich in der Hand
wie ein Band
ich bin enttäuscht von mir selbst
niemand versteht es
niemand kann es verstehen
weil ich nicht die Kraft dazu habe
jemanden an mich ranzulassen
es ist einfach vorbei....
zuspät...
Endstation...


Bulimie

Du kotzt dir die Seele aus dem Leib
Auf dem Weg zur Perfektion
Deine Freunde heißen Selbsthass
Verzweifelung und Depression

In dir herrscht totales Chaos
In der Schule sinkst du ab
Du willst und kannst nicht mehr
Stehst vor deinem eigenen Grab
Du kotzt bis dir die Tränen kommen

Warum tust du das?
Warum tust du dir das an?
Du kannst dem Ganzen nicht mehr entkommen
Warum siehst du nicht?!
Warum siehst du es einfach nicht?!
...Du bist schön, so wie du bist...

Du willst anderen gefallen
Um jeden Preis
Damit du ihnen gefällst
Machst du den Sche***
Kannst es nicht mehr kontrollieren
Drogen sind deine Therapie
Wegen Schmerzen deiner Seele
Hast du Bulimie

Kinderschreie
Kinderschreie
- so laut
- und doch ungehört
Kindertränen
- so schmerzvoll
- und doch ungesehen
Kinderschmerzen
- mehr als "kindisch"
- und doch unbeachtet
Kinderschreie...
in sich verhallt
gekrümmt
gebrannt
erloschen
tief im innern
vergraben
verdrängt
vergessen?
Nein nie
Macht endlich eure Augen und Ohren auf
damit nicht noch mehr
Kinderschreie verloren gehen...



Wie lange schlägst du noch - Herz?
Wie lange hältst du aus den Schmerz?

Hast du noch Kraft - Seele?
Wenn ich nur noch aus Wunden bestehe?

Wirst du jemals heilen können?
Wirst du jemals Glück spüren?

Mein Herz wann wirst du still stehen?
Mein Körper, wann kann ich von dir gehen?

Gebrochen, Blutend, ohh sieh mich doch Gott!
Wann wirst du mich holen kommen - Tod?



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